KWK im Geschosswohnungsbau

Das war das Thema unseres gut besuchten Fachseminars am letzten Donnerstag in Ludwigsburg. Bis auf den letzten Platz belegt war der Konferenzraum im Hotel Goldener Pflug mit Architekten, Energieberatern und Fachplaner der Baubranche.

Unser Gastreferent, Herr Dipl.-Ing. Oliver Völksch, selbstständiger Bauingenieur, Energie-Effizienz-Experte und externer Sachverständiger der KfW und auf diesem Gebiet längst Fachmann und Koryphäe, führte uns und unserer 40 Teilnehmer anschaulich und gekonnt durch den immer dichter werdenden Dschungel der energetischen Anforderungen, der Energiegesetze, Verordnungen und der KfW-Förderungen. Herr Völksch zeigte uns die Möglichkeiten auf, die der Dachs im Mehrfamilienhaus, beim Neubau und auch bei der energetischen Sanierung bietet.

Am Beispiel eines realisierten Mehrfamilienhauses in Alzey wurde die Erfüllung der Anforderungen für das Effizienzhaus KfW 55 mit dem Dachs und mit nur geringem Mehraufwand an der Gebäudehülle dargestellt:
Mit dem Dachs wurden gegenüber der Umsetzung für den EnEV-Standard mit Gas-Brennwertheizung die erforderliche 33 m²-Solaranlage und 130 m³ Dämmstoff eingespart. Trotz wesentlich geringeren Kosten hat sich der Bauherr damit 1,2 Mio. Euro KfW-Förderdarlehen und 60.000 Euro Tilgungszuschuss gesichert. Dies hat auch der sehr gute Primärenergiefaktor des Dachs von nur 0,5 ermöglicht.

Fazit: Betrachtet man den Dachs, die Kraft-Wärme-Kopplung von SenerTec, im Gesamtkonzept, so bleibt zu sagen, dass es neben dem Einsatz eines Dachs keine einfachere und günstigere Möglichkeit gibt, all den Anforderungen zu entsprechen, die Gesetze zu erfüllen und den Zugriff auf zinsgünstige KfW-Kredite und Tilgungszuschüsse zu ermöglichen.